So haben die „Gawazee“ (Sinti und Roma) aus Rajastan als Straßentänzerinnen und Sängerinnen fokloristische indische Tanzelemente über den Orient bis nach Spanien gebracht.
Entwickelt wurde der orientalische Tanz ebenfalls in der Türkei während des Osmanischen Reiches, aus der Region Saudi Arabiens stammen die Säbeltänze.
Der orientalischen Tanzes ist vor allem ein Volkstanz, der bei wichtigen sozialen Anlässen wie Geburt, Hochzeit und Geburtstagen getanzt wird. Hier in Europa wurde der orientalische Tanz vor allem durch die Tänzerinnen bekannt, die zu Festivitäten einen kunstvollen Solotanz darbieten, der meist Bauchtanz genannt wird.
So bilden heute sowohl Solotänze wie Gruppentänze mit ihren dazugehörigen authentischen und modernen Choreographien und Musikstilen sehr vielfältige Möglichkeiten, die seit den siebziger Jahren in Europa von den Frauen in das hiesige Kulturgut integriert wurden, so dass der orientalische Tanz inzwischen ein fester Bestandteil der heutigen Tanzszene geworden ist.
